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Das INOMA-Stofflexikon

 

Mit unserem Stofflexikon geben wir Ihnen einen Überblick über die gängigsten Stoffarten der INOMA-Artikel. Hier haben wir für Sie Informationen über die Stoffart, Herstellung, Pflegehinweise und Umweltverträglichkeit u.v.m. kurz und prägnant zusammengestellt. Mit der Suche unten rechts finden Sie schnell und einfach die benötigte Information für Ihre Heimtextilien.

Stoffarten der INOMA Heimtextilien

Bambus

Stoffe weben oder stricken kann man auch mit Textilfasern aus Bambus. Für die Herstellung dieser Textilfasern wird Bambus-Viskose verwendet. Das ist eine Naturfaser aus Cellulose, dem Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände.

 

Herstellung
Eine alkalische Flüssigkeit, in die der Bambus eingeweicht wird, spaltet ihn in Cellulose auf. Die wird dann mit hohem Druck durch eine Spinndüse gepresst. Heraus kommt ein Faden.

 

Umweltverträglichkeit
Bambus ist eine faszinierende Pflanze. Einige Arten können bis zu zwei Metern am Tag wachsen! Bambus wächst von selbst aus seiner Wurzel heraus nach, ist extrem robust und von Natur aus antibakteriell, so dass für den Anbau keine Pestizide notwendig sind. Insgesamt also ideal für die gewerbliche, umweltverträgliche Nutzung.

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Batist

Typisch für Batist ist nicht einmal das Material, denn Batist kann aus Baumwolle, Seide, Leinen oder Polyester sein. Das Besondere: Batist wird in der klassischen Leinwandbindung gewebt. Mit dieser weiterentwickelten Form des Flechtens entstehen besonders feste, dichte und unempfindliche Stoffe.

Das macht Batist ideal für Bettdecken oder Kopfkissenbezüge. Der Bettbezug kann bei 60 °C in die Waschmaschine, im Schongang in den Trockner und problemlos gebügelt werden.

 

Im 13. Jahrhundert war der französische Leinweber Jean Ba(p)tiste bekannt. Nach seinen Textilstoffen soll der „Batist“ benannt worden sein.

 

Eigenschaften
Leicht und dünn, dicht und fest: Eine faszinierende Mischung an Eigenschaften, die Batist zu einem beliebten Material machen. Das nahezu durchscheinende Gewebe liegt sehr zart und angenehm auf der Haut. Batist kann gebleicht und bedruckt werden.

 

Varianten
Mako-Batist besteht aus reiner ägyptischer Mako-Baumwolle.
Mako-Zefir ist ein bunt gewebter Batist.
Schweizer Batist besteht aus einem Mix von künstlichen und natürlichen Fasern.
Glas-Batist steht für ein sehr dünnes und transparentes Batist. Ideal für Schleier und Gardinen.

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Baumwolle

Baumwolle gehört zu den ältesten Textilfasern der Menschheit. Angebaut wurde der Baumwollstrauch wahrscheinlich schon 6.000 vor Christus.

 

Von der Baumwollpflanze zum Baumwollstoff
Aus den gelben Blüten des Strauches entwickeln sich Baumwollfrüchte. Das sind Kapseln, die aufspringen und Samenkörner herausquellen lassen, die wie Wattebäusche aussehen.

Diese Kapseln werden per Hand oder mit speziellen Maschinen geerntet und anschließend zur Trocknung gelagert.
Samenkörner, Blätter und andere Pflanzenreste werden mit einer Entkörnungsmaschine entfernt.

Die Wachsschicht der Fasern wird zumeist entfernt. So bekommt die Baumwolle ihre große Saugfähigkeit. Besonders wichtig für Handtücher. Am Schluss des Prozesses werden aus 100 kg Rohbaumwolle etwa 35 kg Baumwollfasern.

Gepresst zu Ballen werden die Fasern zu Spinnereien geschickt. Dort werden sie zu einem Flies verarbeitet, aus dem schließlich ein dünner Faden gemacht wird.

Dieses Baumwollgarn wird in Webereien zu Stoffen verarbeitet.

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Biber

Wenn man Baumwolle aufraut, entsteht das Material Biber. Seinen Namen hat es vermutlich von dem Tier, das mit seinem dichten, warmen Fell nicht auskühlt.

Für die Herstellung von Biber-Baumwolle wird das Gewerbe nach dem Weben „gewalkt“. Zunächst wird es mit Flüssigkeiten bearbeitet. Anschließend gedrückt, gepresst, gestaucht – bis die Oberfläche verfilzt. So entsteht ein flauschiger, weicher Stoff, den die Haut als warm empfindet.

Da Biber eine ähnliche Struktur wie Flanell hat, wird das Material manchmal als Baumwollflanell bezeichnet. Umgekehrt werden einige Flanellprodukte aus Biber hergestellt. Der Unterschied zu Biber: Flanell wird mit feineren Fäden gewebt und ist dadurch leichter. Ähnlich ist es bei Feinbiber-Bettwäsche, bei der der Bezug noch weicher und kuscheliger ist als beim klassischen Biber.

 

Eigenschaften
Wie auch das Fell des gleichnamigen Tieres kann atmungsaktive Biber-Baumwolle sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen und an die Umgebung wieder abgeben. Gleichzeitig wird Wärme gespeichert. Besonders beliebt ist Biberkleidung oder Biber-Bettwäsche daher im Winter.

 

Pflegehinweise
Biber-Bezüge können bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen werden und im Schonprogramm auch in den Trockner. Bügeln ist möglich, jedoch eigentlich nicht notwendig. Feinwaschmittel mit optischen Aufhellern sollte man nicht verwenden.
Auch die chemische Reinigung ist nicht geeignet.

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Cashmere

Hört man das Wort „Cashmere“ (deutsch Kaschmir), denkt man an teure, weiche Pullover, Schals und Decken. Und so ist es auch: Cashmere ist eine seltene Edel-Wolle, deren Gewinnung aufwendig ist.

Ursprünglich kommt das Material aus Kaschmir, einem Teil des Himalayavorlandes. Aus dem Haar der Kaschmirziegen fertigen die Einwohner Kaschmirs seit Jahrtausenden hochwertige Textilien. Aber auch in China und sogar Schottland leben Kaschmirziegen und wird die Wolle produziert.

Aus dem Unterfell der Kaschmirziege wird die feine, weiche Naturfaser gekämmt. Pro Jahr und Ziege erhält man zwischen 100 und 200 Gramm. Ein Indikator dafür, wie rar das Material ist und viel Arbeit es macht, daraus größere Mengen herzustellen. Je dünner die Cashmerewolle, desto besser. Weil feiner, weicher – und seltener.

 

Eigenschaften
Kaschmirziegen leben Tag und Nacht in frostigen Höhen. Ihr Haar schützt sie hervorragend. Daher wärmen auch Pullover oder Decken aus Cashmere exzellent: bis zu sechsmal besser als Produkte aus klassischer Schafwolle. Übrigens: Cashmere kratzt nicht. Wenn doch, ist es kein Chashmere.

 

Pflegehinweise
Ein Produkt aus Cashmere muss sehr behutsam gepflegt werden. Normale Waschmaschinen- oder Trocknerprogramme sind nicht geeignet. Bitte also die individuellen Pflegehinweise am Produkt beachten!

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Damast

Damast – das klingt nach Orient, nach Handelskarawanen, nach edlen Stoffen. Und genauso ist es: Damast gelangte vor mehreren hundert Jahren von China über die Seidenstraße nach Europa.

Mit aufwendiger Webtechnik entsteht ein exklusives Gewebe aus hochwertigen Materialien wie Seide, Leinen oder mercerisierte (glänzende) Baumwolle.

Vorder- und Rückseite des Flachgewebes sind unterschiedlich strukturiert. Durch die abwechselnd sichtbaren Schuss- und Kettfäden entstehen beim Weben von Damast charakteristische Muster. Mit zusätzlichen farbigen Garnen bildet man die typischen Ornamente, für die Damast bekannt ist. Aus dem luxuriösen Gewebe wird schließlich Bekleidung, Bett- und Tischwäsche gefertigt

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Edelflanell

Im Unterschied zu Flanell ist Edelflanell noch leichter, feiner und weicher sowie angenehmer im Griff.

Edelflanell steht für feinste Biber-Qualität. Er ist ungemein anschmiegsam, wohlig warm und außerdem pflegeleicht.

Spannbetttücher aus Edelflanell behalten auch noch nach vielen Wäschen ihre frischen Farben.

Edelflanell-Bettwäsche besticht durch ihren samtigen Flor. Besonders der kurze Rauflor wärmt hervorragend. Edelflanell ist aber auch temperaturausgleichend und somit nicht nur etwas für den Winter.

 

Pflegehinweise
Nach normaler Wäsche bei 60° C mit Fein- oder Color-Waschmitteln ohne optische Aufheller kann die Bettwäsche im Trockner oder auf der Leine zügig getrocknet werden. Bügeln oder Mangeln ist nicht notwendig.

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Fein-Biber

Bei Fein-Biber werden feinere Garne verwendet als beim Biber. Sie sind dünner, und dadurch kuscheliger als das dickere, festere Biber-Material. In jedem Fall ist Fein-Biber filigraner und leichter gewebt.

Das geringere Gewicht von Feinbiber eignet sich gut für die milderen Jahreszeiten. Dennoch hält es auch in kühleren Nächten ausreichend warm.

Fein-Biber aus synthetischen Mikrofasern eignet sich besonders gut für Allergiker. Der Stoff aus Mikrofasern ist noch ein bisschen dünner als Baumwolle.

 

Pflegehinweise
Fein-Biber aus Mikrofasern trocknet schneller als aus Baumwolle. Zu hohe Umdrehungen beim Schleudern sorgen übrigens für Knitterfalten – und machen anschließendes Bügeln notwendig.

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Flanell

Flanell ist ein leichtes Gewebe, das dennoch sehr gut wärmt und saugfähig ist. Das Material wird aus Baumwolle oder Merinowolle gewebt und anschließend veredelt. Durch aufrauen, schmirgeln oder walken erhält Flanell dann die typische Optik und Griffigkeit.

Beim Aufrauen ziehen kleine Häkchen einzelne Fasern nach oben und erzeugen so kleine Luftkammern. Das Volumen vergrößert sich und der Stoff isoliert damit besser.

Mikrofaser-Flanell trocknet sehr schnell und ist allergikerfreundlich. Daher findet man diese Faser häufig bei Bettwäsche.

 

Pflegehinweise
Flanell lässt sich problemlos in der Waschmaschine reinigen. Mit Weichspüler bleibt der Stoff länger flauschig. Bügeln ist nicht notwendig.

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Frottee

Beim Frottee-Stoff werden spezielle Baumwollzwirne in unterschiedlichen Garnlängen miteinander verdreht. Diese Schlingen sind typisch für Frottee. Durch die besondere Art der Herstellung kann das Material viel Feuchtigkeit aufnehmen. So wird Frottee häufig für Handtücher oder Bademäntel genutzt.

Frottee gibt es gewebt und gestrickt. Walk-Frottee ist weicher und durch zusätzliche Veredelung noch saugfähiger.

Spannbettlaken und Matratzenbezüge aus Frottee eignen sich besonders für Menschen die viel schwitzen.

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Jersey

Jersey ist ein weicher, elastischer Stoff. Er wird gestrickt oder „gewirkt“.

Das Ausgangsmaterial sind Wolle oder Wollmischungen, Viskose oder Viskosemischungen, Baumwolle oder Seide.

Durch die Dehnbarkeit und Elastizität ist Jersey optimal geeignet für Spannbettlaken. Denn hier kehrt das Material immer wieder in seine Ursprungsform zurück.

 

Eigenschaften
Das lockere Maschenbild von Jersey sorgt dafür, dass genug Luft an den Körper kommt. Deshalb sind auch viele Kleider oder Shirts aus Jersey. Hosen aus diesem Stoff sitzen wie angegossen. Da Jersey weich und atmungsaktiv ist, eignet sich das Material auch sehr gut als Bettwäsche.

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Leinen

Aus den Stängeln des Flachs werden Fasern entnommen, aus denen man Leinen spinnt. Die Leinfaser eignet sich besonders gut für Wäsche und Kleidung. Da die Fasern enorm dünn gesponnen werden, ist der Stoff sehr glatt, praktisch fusselfrei und relativ unempfindlich gegen Verschmutzung. Allerdings ist Leinen nicht elastisch und verknittert somit leicht.

Kleidung und Bettwäsche aus Leinen trocknen schnell und halten im Sommer kühl. Leinen ist reissfest und kann problemlos sogar per Kochwäsche gereinigt werden. In den Trockner sollte Leinen jedoch nicht.

Übrigens: Leinen ist resistent gegen Motten, denn die Fasern sind von Natur aus bakterizid.

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Mako-Batist

Mako ist der Markenname einer bestimmten Baumwollsorte. Das Gewebe aus Mako-Batist entsteht mit sehr dünnen Fäden der Gütegrade bis zu Nm 200 und mehr. Durch die besondere Web-Art sieht Mako-Batistgewebe auf beiden Seiten gleich aus und fühlt sich auch gleich an.

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Mako-Satin

Mako wird zu 100 Prozent aus Baumwolle in Ägypten hergestellt, indem die Fasern gekämmt werden. Damit werden kurze Fasern und Fremdbestandteile entfernt. Die fertigen Baumwollfasern werden im Anschluss an das Spinnen noch veredelt. Ein besondere Fertigungsstufe sorgt beim Mako-Satin dafür, dass eine glänzende Satin-Oberfläche entsteht, während die Unterseite hingegen matt bleibt. Dieses glatte Gewebe fühlt sich weich und angenehm auf der Haut an. Mako-Satin ist strapazierfähig, atmungsaktiv, sehr saugfähig und pflegeleicht.

 

Pflegehinweise
Mako kann bei bis zu 60 Grad Celsius in der Maschine gewaschen werden. Am besten für einen langanhaltenden Glanzeffekt ist allerdings der Schonwaschgang bei maximal 40 Grad Celsius. Bettwäsche aus Mako-Satin kann sogar in den Trockner und muss im Anschluss nicht gebügelt werden.

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Mikrofaser

Mikrofasern heißen so, weil sie extrem dünn sind. Etwa fünfmal feiner als Baumwolle und bis zu 60-mal feiner als menschliches Haar. Normalerweise besteht die Mikrofaser aus Polyester, Polyacryl oder Polyamid, das sehr eng gewebt wird. Damit wird sie gleichzeitig weich und formstabil.

Badetücher, Reinigungstücher, Sport- und Funktionskleidung bis hin zur Bettwäsche: Die Mikrofaser überzeugt überall mit ihren Eigenschaften.

Sie ist besonders luftdurchlässig, formbeständig, trocknet schnell, fusselt nicht und ist sowohl für den Sommer als auch Winter geeignet.

 

Pflegehinweise
Mikrofaser schonend waschen, hohe Temperaturen vermeiden, auf keinen Fall Weichspüler benutzen!

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Perkal

Perkal ist ein feiner dichtgewebter Stoff aus Baumwolle persischer Herkunft.
Der strapazierfähige, nahezu fusselfreie Stoff eignet sich hervorragend zur Herstellung von Bettwäsche. Im Sommer reguliert Perkal den Feuchtigkeitstransport, ist atmungsaktiv und liegt angenehm auf der Haut. Perkal-Bettwäsche gibt es in einer dickeren Variante auch für den Winter. Hier wirkt sie genauso komfortabel.

Heutige Perkal-Baumwolle in bester Qualität kommt aus Ägypten. Das pflegeleichte Material kann gebleicht gefärbt, bestickt oder bedruckt werden. Seine Vielseitigkeit macht Perkal zum beliebten Material in der Textilindustrie.

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Polyacryl

Polyacryl ist eine Kunstfaser, die vor über 70 Jahren in Deutschland entwickelt wurde. Polyacryl wird zum größten Teil für die Stoffindustrie produziert.

Die gekräuselt gesponnene Faser kann extrem vielseitig weiterverarbeitet werden. Polyacryl findet sich in nahezu jeder Art von Bekleidung oder Heimtextilien.

 

Eigenschaften
Polyacryl ist formbeständig, farbecht, wetterbeständig. Vermischt mit Wolle, verfilzt der Stoff nicht so leicht.  Dazu ist die Kunstfaser pflegeleicht, lässt sich problemlos maschinell waschen und trocknet schnell.

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Polyester

Polyester sind synthetische Fasern, Kunststoffe, denen man unterschiedliche Eigenschaften mitgeben kann. Kundenwünsche an Textilien werden immer anspruchsvoller. Polyester kann diesen Ansprüchen gerecht werden.

Verglichen mit Baumwolle hat Polyester unter anderem den Vorteil, dass es schweißabweisend ist. Ebenso ist Polyester weicher und hält die Wärme besser als Baumwolle.

Meist gibt es Polyester als Teil von Mischgeweben. Also im Mix mit Wolle, Baumwolle oder Schurwolle. So werden unterschiedliche Eigenschaften der Materialien kombiniert.

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Schurwolle

Artikel die mit „Schurwolle“ oder „reine Schurwolle“ bezeichnet werden, garantieren, dass die Wolle von lebenden Schafen kommt. Die Schurwolle besteht zu rund 85% aus Luft und ist damit ein sehr guter Wärmespeicher. Schurwolle ist zudem schmutzabweisend und knittert wenig; die Fasern sind elastisch und sehr farbbeständig. Feuchtgewordene Textilien aus Schurwolle sind an der Luft schnell wieder trocken.

Bettdecken aus Schafschurwolle halten warm, wirken temperaturregulierend und nehmen die Feuchtigkeit des Schlafenden auf. Im Vergleich mit Decken aus Kamelhaar oder mit Daunendecken sind sie pflegeleichter.

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Seide

Es ist die wohl wertvollste Naturfaser, seit Jahrtausenden ein Inbegriff für Luxus.
Neben der Exklusivität sind es vor allem die Leichtigkeit und Hautverträglichkeit, mit denen die Seide begeistert. Seide lässt die Haut atmen, kühlt im Sommer und wärmt im Winter. Ebenfalls faszinierend: Seide kann mehr als 10% ihres eigenen Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen – und auch wieder abgeben. Ohne dass der Nutzer etwas davon spürt. Bettwäsche aus Seide ist speziell für Neurodermitiker geeignet.

 

Produktion
Im Zentrum der Seidenproduktion steht die Seidenraupe. Aus ihrem Kopf tritt eine Flüssigkeit, die an der Luft zum festen Faden wird. Dieser Faden wird bis zu einem Kilometer lang. Die Seidenraupe wickelt den Faden um sich herum und verpuppt sich so in einen Kokon.

Hier greift der Mensch ein und wickelt den Faden maschinell wieder ab. Für ein Kilogramm Seidenfaden braucht man übrigens 12.000 Kokons. Da wird deutlich, warum Seide so edel und wertvoll ist.

 

Pflegehinweise
Grundsätzlich sollte man gerade bei diesem empfindlichen Material die Pflegehinweise am Produkt aufmerksam lesen und beachten. Normalerweise darf Seide nicht in der direkten Sonne trocknen, sie darf auch nicht ausgewrungen und niemals mit Bleichmittel behandelt werden. Einzelne Flecken bitte nicht mit Wasser entfernen und auch beim Bügeln darf die Seide nicht mit Wasser besprüht werden.

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Tencel

Tencel ist ein industrieller Stoff aus Eukalyptusholz. Die Lenzing AG hat sich Tencel als Markenname für ihren Faserstoff Lyocell schützen lassen. Bei der Herstellung von Tencel und Lyocell wird nur 1/10-1/20 des Wassers verbraucht, wie bei der Baumwollproduktion.

 

Eigenschaften
Der Zellstoff ist erheblich atmungsaktiver als Baumwolle, zudem nimmt Tencel / Lyocell rund 50% mehr Wasser auf. Die aufgenommene Feuchtigkeit wird aber auch direkt wieder an die Umgebung abgegeben; besonders wichtig für die Verarbeitung in Bettwaren. So sorgt Tencel / Lyocell für ein hygienisch-trockenes Bettklima. Der Stoff kühlt bei Wärme und wärmt bei Kälte, für eine konstante und angenehme Temperatur.

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Velours

Velours ist Französisch und bedeutet „Seide“. Dabei ist Velours keine echte Seide, auch wenn es eine samtig-weiche Oberfläche hat. Velours wird vielmehr aus Baumwolle, Synthetik oder Mischfasern hergestellt.

Velours kann vielfältig eingesetzt werden; vor allem jedoch werden Polsterungen und Bezüge von Sofas und Sesseln aus Velours gemacht. Auch für Teppiche, Vorhänge und Gardinen ist der Stoff bestens geeignet.

Velours fühlt sich weich und angenehm an. Der Effekt ist stärker, je länger der Flor ist. Langlebiger ist jedoch kurzer Flor.

Übrigens ist Veloursleder nicht aus Velours. Hier wird Leder aufgeraut, damit es sich samtig anfühlt.

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Viskose

Die Basis für Viskose ist die Cellulose, das Baumaterial pflanzlicher Zellwände. Die Fasern für Viskose gewinnt man hauptsächlich aus Bäumen. Durch aufwendige chemische und mechanische Prozesse werden aus der Zellulose schließlich Viskosefasern.

Viskoseprodukte findet man in der gesamten Bekleidungs- und Heimtextilienindustrie. Aufgrund der Ähnlichkeit mit Baumwolle wird Viskose oft damit vermengt. Mischgewebe mit Polyester sind aber auch üblich. Viskose ist sehr saugfähig, atmungsaktiv und hautfreundlich. Außerdem lässt sich Viskose gut bedrucken und die Farben halten lange auf dem Material. Viskose ist allerdings weniger wärmespeichernd als Baumwolle, dazu weniger strapazierfähig und reissfest.

 

Pflegehinweise
Viskose kann in der Waschmaschine stark einlaufen. Deshalb unbedingt die jeweilige Pflegeanleitung beachten. Wichtig ist: nicht bei hohen Temperaturen waschen und die Viskoseprodukte nass aufhängen und feucht bügeln.

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